Die Scheune ist das älteste Gebäude des Fläming Hofes. Ihre Geschichte reicht bis ins 17. Jahundert zurück. Zunächst wurde der Mittlere Teil der Scheune als Fachwerkgebäude errichtet. Der alte Fachwerkkern ist heute noch gut erhalten. Durch die landwirtschaftliche Nutzung des Hofes wurden später an den Giebelseiten Teile angebaut. Zur Straße hin wurde die Scheune erweitert, um eine stationäre Dreschmaschinen einzubauen. Zur Gartenseite wurde ein Pferdestall angebaut. Die Anbauten wurden als Ziegelbauten ausgeführt.

Zwischenzeitlich mussten Teile der Scheune saniert werden. Zum einen wurde die Giebelwand zur Straße hin erneuert, da sie baufällig war. Hierzu wurden die alten Ziegelsteine der zusammengefallenen Mauer gesammelt, gereinigt und für den Neuaufbau der Giebelwand wieder verwendet. Das hintere Dach und der darunter liegen Dachstuhl wurde bereits erneuert. Die Holzarbeiten wurden in alter Technik ausgeführt.

Das alte Gebälk ist immer wieder interessant für wilde Tiere wie Marder, wilde Katzen und Fledermäuse, die hier regelmäßig ein Zuhause finden.

Im Mai 2018 wurde die Gibelwand zur Straße hin neu verkleidet. Die Scheune hatte zuvor ein paar Jahre mit einem Loch in der Holzverkleidung gestanden. Die Neue Verkleidung wurde mit Lärchenholz ausgeführt und sieht nun sehr schön aus. Durch die luftige Anordnung im oberen Bereich bekommt man im Inneren der Scheue Licht und Luft.